Kosten, Anwaltshonorar


Deutschland: das Honorar des Rechtsanwalts richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG),sofern Mandant und Anwalt keine abweichende Honorarvereinbarung treffen.

Diese Honorarvereinbarung muss grundsätzlich schriftlich getroffen werden; üblich sind hier im wirtschaftlichen Bereich Stundenhonorare, allgemein trifft man aber auch auf Festhonorare, prozentuale Erhöhungen des RVG-Honorars oder Vereinbarungen über den Gegenstandswert.

Im Rahmen von Dauermandanten sind auch monatliche Mindesthonorare bei gleichzeitiger Reduzierung des Stundenhonorars üblich. In jedem Fall ist das RVG für die Höhe der vor der Rechtsschutzversicherung (sofern vorhanden) bzw. von dem ggf. unterlegenen Gegenseite erstattungspflichtige Gebühren maßgeblich.

Bei der Bemessung des RVG-Honorars ist der Gegenstandswert der Sache von entscheidender Bedeutung. Ohne eine entsprechende Honorarvereinbarung entsteht bei Beauftragung und Tätigwerden eines Anwalts ein Honoraranspruch nach dem RVG. Hierfür ist weder eine schriftliche Beauftragung noch das Unterzeichnen eines Vollmachtsformulars erforderlich. Die Vollmacht dient dazu, sich gegenüber der gegnerischen Seite - meist Versicherungen und Behörden (Ausnahme: Gerichtsverfahren) - legitimieren zu können.

Wie bei nahezu allen Geschäften genügt die mündliche Beauftragung, so dass z. B. auch telefonische Auskünfte und Beratungen zu entsprechenden Honoraransprüchen führen.

Letzendlich streben wir danach, für Sie die kostengünstigste Lösung zu ermitteln.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Informationen auf unserer Webseite eine Beratung beim Rechtsanwalt nicht ersetzen.